Die kleine Tauchinsel des Golfs packt vier verschiedene Stimmungen auf wenige Quadratkilometer — von der Sonnenuntergangsbar-Meile Sairee bis zu Buchten, die nur das Longtail-Boot erreicht.
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Koh Tao wurde berühmt, weil es der Welt das Tauchen beibrachte, und die Insel lebt noch immer in diesem Rhythmus: Vormittage mit Booten Richtung Riff, Nachmittage mit Logbüchern und Fruchtshakes, Abende mit Strandbars vor dem Sonnenuntergang. Fast alles spielt sich an der Westseite ab, wo Sairee Beach und das Pierdorf Mae Haad einen kurzen Spaziergang auseinanderliegen.
Aber die Insel hat auch leisere Gänge. Die Südbuchten um Chalok Baan Kao laufen mit halber Sairee-Geschwindigkeit, und die Ostküste ist noch einmal eine andere Welt — steile grüne Hügel, die in Schnorchelbuchten abfallen, mit kleinen Resorts, die ihren eigenen Strom erzeugen und das Nachtleben den Sternen überlassen. Die Wahl der Unterkunft entscheidet, welches Koh Tao man bekommt.
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Sairee ist die Hauptstraße der Insel und ihr Wohnzimmer: ein langer Sandstreifen mit Tauchschulen, Restaurants, Gyms und Bars, alle mit Blick auf einen Sonnenuntergang, der die Insel jeden einzelnen Abend anhalten lässt. Hier wohnen, wer einen Tauchkurs macht — die meisten Schulen sitzen direkt am Strand, oft mit eigener Unterkunft — oder wer einfach alles in Barfußreichweite haben will.
Mae Haad, zehn Gehminuten südlich, ist der Landeplatz der Fähren: ein kompaktes, sympathisches Dorf aus Pensionen, Cafés und Läden, das zum Pier hin abfällt. Es ist einen Hauch ruhiger als Sairee, großartig praktisch für frühe Boote und immer noch nah genug, um sich der Sonnenuntergangsrunde anzuschließen, wenn einem danach ist.

Über den Hügel an der Südküste schmiegt sich Chalok Baan Kao um eine geschützte Bucht, mit einer entspannten Auswahl an Resorts und Restaurants — die Wahl für Familien, Paare und alle, denen Sairee vor zehn Jahren besser gefiel. Die nahe Shark Bay bietet ruhiges, schnorchelfreundliches Wasser, in dem Schwarzspitzen-Riffhaie harmlos über den Untiefen patrouillieren.
Die Ostküste ist Koh Tao ohne Stecker: Buchten wie Tanote und Ao Leuk mit hervorragendem Schnorcheln direkt vom Sand, erreichbar über steile Betonstraßen oder per Longtail-Boot. Die Resorts hier sind klein und halb autark — genau das ist der Reiz: Man tauscht Bequemlichkeit gegen Buchten, die sich komplett leeren, sobald die Tagesboote abgelegt haben.

Am Sairee Beach. Die meisten Tauchschulen sitzen dort, viele schnüren Pakete aus Kurs und Unterkunft, und vom Bett zum Briefing zum Boot zu rollen ist genau der Komfort, den man mitten im Kurs will.
Chalok und die Südbuchten für ruhiges Baden und ein gemächliches Tempo — oder eine Ostküstenbucht wie Tanote, wenn Schnorcheln das Ziel ist: Ein Teil des besten Riffs der Insel liegt einen Flossenschlag vom Strand entfernt.
Ja, mit der richtigen Basis. Chalok Baan Kao und die Shark Bay bieten geschütztes, flaches Wasser und eine ruhigere Szene als Sairee. Zu bedenken: Die Insel ist hügelig und Taxis sind teuer — also eine Bucht wählen, in der man gern die meiste Zeit bleibt.
Nicht, wenn man an der Westseite bleibt — Sairee und Mae Haad verbindet ein einfacher, flacher Fußweg. Für Ost- und Südküste braucht es Räder oder Bootsfahrten. Ehrlich zur eigenen Fahrpraxis sein: Koh Taos Hügel sind steil und die Straßen verzeihen Anfängern nichts.
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