Der stillere Nachbar von Ban Krut — ein langer leerer Strand, eine hufeisenförmige Bucht, Bootsausflüge zu einer Schnorchelinsel und eine Marktstadt, die vom Tourismus noch nichts bemerkt hat.
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Wenn Ban Krut schon verschlafen wirkt, ist Bang Saphan die Küste noch eine Stufe leiser gedreht. Eine halbe Stunde südlich liegt Bang Saphan Yai, eine durch und durch lokale Marktstadt, ein paar Kilometer landeinwärts von Mae Ram Phueng — einem Strand, so lang und so leer, dass man werktags eine Stunde spazieren und die anderen Menschen an einer Hand abzählen kann.
Was Besucher hierher zieht, sind das Meer und die Form der Küste: die perfekte Hufeisenlagune von Bo Thong Lang und Bootsausflüge nach Ko Talu, einer kleinen Privatinsel mit einigen der besten leicht zugänglichen Schnorchelspots an diesem Abschnitt des Golfs. Für einen Tagesausflug von Ban Krut — oder für eine Nacht, um die Küste fast ganz für sich zu haben.
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Es ist ein kurzer Sprung: Bummelzüge Richtung Süden erreichen den Bahnhof Bang Saphan Yai von Ban Krut aus in etwa 25 Minuten, der Fahrpreis ist fast nichts. Der Bahnhof liegt im Stadtzentrum; der Strand ein paar Kilometer östlich — also ein Motorradtaxi nehmen oder die Abholung mit dem Resort vereinbaren.
Mit Auto oder Roller führt der Highway 4 in etwa einer halben Stunde direkt hinunter — oder man nimmt die langsameren, schöneren Nebenstraßen durch die Kokoshaine an der Küste, die ohnehin der halbe Grund für den Ausflug sind.
Buchen muss man für diesen Ausflug nichts; einfach die Rückfahrzeiten des Zuges prüfen — oder mit eigenem fahrbaren Untersatz eine entspannte Übernachtung daraus machen.

Kilometer um Kilometer weicher Sand, gesäumt von Kasuarinen und Kokospalmen, und kaum ein Strandstuhl in Sicht. Fast das ganze Jahr über zum Baden geeignet — und werktags herrlich leer.

Eine fast perfekte Hufeisenlagune am Fuß des Khao Thong Chai, geschützt und flach — herrlich für ein Bad und ein faules Mittagessen in den einfachen Restaurants unter den Bäumen.

Longtailboote fahren Tagesausflüge zu dieser kleinen Privatinsel mit klarem Wasser, Korallengärten und einfachem Schnorcheln direkt vom Strand. Mittagessen, Ausrüstung und Hotelabholung sind bei den Touren inklusive.

Kleine Fischergemeinden reihen sich an der Küste zwischen Ban Krut und Bang Saphan — Tintenfischboote, Trockengestelle und Schreine für das Meer. Am besten am späten Nachmittag langsam durchfahren, wenn die Flotte ausläuft.

Landeinwärts ist das flache Land eine einzige riesige Kokosplantage, durchzogen von leeren Sträßchen. Es ist eines der einfachsten, friedlichsten Reviere für Rad und Roller an der ganzen Golfküste.

Eine richtige thailändische Kreisstadt: Morgenmarkt, Nudelläden, Eisenwarengeschäfte und weit und breit kein Souvenir. Eine Stunde durch die Straßen schlendern und sehen, wie diese Küste aussieht, wenn niemand für Besucher eine Show abzieht.
Nach Bang Saphan kommt niemand für Fine Dining — man kommt für gegrillten Fisch in einer Strandhütte, die Füße im Sand. Der Fang wird lokal angelandet und schlicht zubereitet: ganzer gegrillter Schnapper, Garnelen mit Glasnudeln, Tintenfisch mit Knoblauch und Pfeffer, dazu frisch gestampfter Somtam.
In der Stadt versorgen die Nudelläden und Reis-Curry-Küchen rund um den Markt die Einheimischen gut und günstig; draußen am Strand übernehmen eine Handvoll Resortrestaurants und Strandbars das Abendessen — Sonnenuntergang inklusive.

Der Markt von Bang Saphan Yai ist das Original: Morgende voller Fisch, Gemüse, Currypasten und Frühstücksstände — betrieben für Einheimische, nicht für Besucher. Klein, freundlich und am besten vor 9 Uhr.
Abends gibt es einen bescheidenen Nachtbasar mit Essenswagen nahe dem Zentrum — gegrilltes Hähnchen, Nudelsuppe, Roti-Pfannkuchen — und das war es. Für alles Größere geht es zurück nach Ban Krut oder hinauf nach Prachuap, und genau das macht den Reiz des Ortes aus.

Die Unterkünfte reihen sich still am Strand Mae Ram Phueng entlang — kleine Resorts und Bungalowanlagen mit viel Platz dazwischen. Direkt oder online buchen; außerhalb thailändischer Feiertage klappt es meist auch spontan.
Einfache Bungalows mit Ventilator oder Klimaanlage unter den Kasuarinen, wenige Schritte von einem leeren Strand — der klassische Schlafplatz in Bang Saphan, oft familiengeführt mit kleinem Restaurant.
Eine Handvoll Mittelklasse-Resorts bietet Pools, Gärten und Zimmer mit Meerblick, ohne je groß zu werden — gute Basis für Ko-Talu-Ausflüge, die sie gern organisieren.
Günstige Zimmer nahe dem Bahnhof passen für einen Zwischenstopp auf der Bahnstrecke nach Süden — statt Strand gibt es Nudelläden und den Morgenmarkt direkt vor der Tür.
Schritt-für-Schritt-Guides für alle Verbindungen an diesem Abschnitt der Golfküste.