Thailands erster königlicher Badeort — Nachtmärkte, Seafood und ein berühmter Bahnhof, eine entspannte Zugfahrt nördlich von Ban Krut.
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Hua Hin wurde in den 1920er-Jahren zu Thailands erstem Badeort, als König Rama VII. hier seinen Sommerpalast baute — seither ist die Stadt das Seebad der Königsfamilie. Heute ist Hua Hin eine lebendige Mittelstadt mit einem langen Sandstrand, einem kompakten Altstadtviertel rund um den Fischerpier und einigen der besten Nachtmärkte an der Golfküste.
Wer in Ban Krut wohnt, hat mit Hua Hin den natürlichen Großstadtausflug: zwei bis drei Stunden nach Norden mit Zug oder Auto. Man kommt zum Shoppen, für internationale Restaurants, Krankenhäuser und Kinos — für all das also, was die ruhige Küste weiter südlich ganz bewusst nicht hat.
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Der Zug ist der klassische Weg. Alle Züge Richtung Norden halten ab Ban Krut in Hua Hin — die Fahrt dauert je nach Verbindung etwa 2½ bis 3½ Stunden, und schon die Ankunft ist ein Erlebnis: Der hölzerne Bahnhof von Hua Hin mit seinem königlichen Wartepavillon zählt zu den meistfotografierten Gebäuden Thailands.
Mit dem Auto folgt man der Phetkasem Road (Highway 4 / AH2) einfach nach Norden — rund zwei Stunden Fahrt. Auch Minivans und Busse auf der Bangkok-Route halten in Hua Hin; am besten am Uhrenturm im Zentrum aussteigen.
Von Bangkok aus ist Hua Hin etwa 3 Stunden mit Auto oder Minivan entfernt, mit dem Zug ab dem Terminal Krung Thep Aphiwat 3½ bis 4½ Stunden.

Der hölzerne Bahnhof aus den 1920er-Jahren mit seinem rot-cremefarbenen königlichen Wartepavillon ist das Wahrzeichen von Hua Hin. Züge rollen den ganzen Tag hindurch — am schönsten ist das Licht am späten Nachmittag.

Die Landzunge am Südende des Strandes trägt einen Hügeltempel mit weitem Blick über die Küste — und eine Bande frecher Makaken. Taschen und Sonnenbrillen gut festhalten.

Fünf Kilometer fester weißer Sand mit Ponyreiten, Kitesurfern und Strandrestaurants. Der schönste Abschnitt beginnt gleich südlich der Gärten des Centara.

Eine Stunde südlich der Stadt verbirgt dieser Küstennationalpark die Phraya-Nakhon-Höhle mit ihrem königlichen Pavillon, den ein Sonnenstrahl erleuchtet — einer der magischsten Orte Thailands.

Das alte Fischerviertel ist heute eine Gasse aus hölzernen Gästehäusern und Seafood-Restaurants auf Stelzen über dem Wasser — am schönsten bei Sonnenuntergang mit einem Teller gegrillter Garnelen.

Entspannter Luxus liegt Hua Hin: Restaurants an Lotusteichen, Beachclubs und Dutzende hervorragende Kaffeehäuser, versteckt in den Sois zwischen Phetkasem Road und Meer.
Hua Hins Küche baut auf die Fischerflotte, die man noch immer am Pier beim Entladen beobachten kann. Gegrillter Hummer, Curry mit Blaukrabbe, süße Fangschreckenkrebse und Wolfsbarsch in Salzkruste sind die Klassiker — serviert in den Stelzenrestaurants der Naresdamri Road oder an den Plastikhocker-Ständen des Nachtmarkts.
Jenseits von Seafood bietet die Stadt alles von alten hainanesischen Kaffeehäusern (zum Frühstück Patongko probieren) bis zu ernsthafter europäischer Küche — ein Erbe ihrer langen Geschichte mit der Bangkoker Oberschicht und skandinavischen Wintergästen.

Der Hua Hin Night Market an der Dechanuchit Road ist das Wohnzimmer der Stadt — jeden Abend ab etwa 18 Uhr füllt sich die Straße mit Seafood-Grills, Nudelwagen, Obstständen und Souvenirhändlern. Touristisch, ja — aber die Küche ist wirklich gut.
Lokaler geht es auf dem Chatchai-Tagesmarkt zu, der ab dem Morgengrauen Obst und Currypasten verkauft. Der Cicada-Wochenendmarkt (Fr–So) nahe Khao Takiab ist eine künstlerische Open-Air-Veranstaltung mit Livemusik, und der Tamarind-Markt nebenan setzt mit Craft Beer und Streetfood-Theater noch eins drauf.

Hua Hins Hotelszene reicht von großen Resorts im Kolonialstil bis zu günstigen Gästehäusern in der Altstadt. Am ruhigsten wohnt man am Strand südlich des Zentrums; die Altstadt ist ideal, um zu Fuß zu Restaurants und Nachtmarkt zu gehen.
Das Centara Grand (das ursprüngliche Railway Hotel von 1923) mit seinen Formschnittgärten ist selbst eine Sehenswürdigkeit — der High Tea steht auch Nicht-Gästen offen.
Hilton, Anantara, Marriott und Dutzende Mittelklasse-Resorts säumen den Sand nördlich und südlich des Zentrums, die meisten mit Pool zum Golf hin.
Hölzerne Gästehäuser an der Naresdamri Road stehen auf Stelzen über dem Meer — einfache Zimmer, unschlagbare Lage, für einen Bruchteil der Resortpreise.
Schritt-für-Schritt-Guides für alle Verbindungen an diesem Abschnitt der Golfküste.