Wat Thang Sai (1996), der goldene Luang Por Yai, zwei Höhlentempel und Küstenschreine.
Ban Krut besitzt eine der optisch beeindruckendsten Tempelanlagen der gesamten Provinz Prachuap Khiri Khan sowie zwei Höhlentempel, die kaum ausländische Besucher sehen. Die Kombination aus Hügelblick, goldener Architektur und stillen Dschungelhöhlen macht die Tempel mindestens einen halben Tag deiner Zeit wert.

Wat Thang Sai wurde 1996 zum 50. Jahrestag der Thronbesteigung von König Bhumibol errichtet — daher die 9 Chedis, einer für jedes Jahrzehnt. Er thront auf dem Berg Khao Thong Chai, dem Hügel, der die beiden Strände von Ban Krut trennt. Der Tempel gilt als einer der schönsten Thailands und ist dennoch selten von Ausländern überlaufen. Täglich ab 9:00 Uhr geöffnet, Eintritt frei.

Auf halber Höhe des Thong-Chai-Hügels, noch vor dem Haupttempel, steht die Statue Luang Por Yai (Phraphut Kiti Sirichai). Dieser gewaltige goldene sitzende Buddha blickt direkt über die Bucht. Er wurde zum 60. Geburtstag von Königin Sirikit errichtet. Fahre mit dem Auto oder Roller bis zur Statue und gehe die letzten 100 Meter zu Fuß. Komm bei Sonnenaufgang oder am späten Nachmittag für das beste Licht.


Landeinwärts von der Bo Thong Lang Bay bietet dieser Höhlentempel mehrere Buddha-Statuen in Höhlenkammern und — saisonal — eine große Fledermauskolonie. Die steilen Stufen und dunklen Innenräume fühlen sich wirklich abgelegen an. Bring eine Taschenlampe oder dein Handylicht mit.
Versteckt in den Hügeln nördlich von Wat Thang Sai verbirgt diese Doppelhöhle Buddha-Statuen und einen liegenden goldenen Buddha. Nur sehr wenige ausländische Besucher kommen hierher — wahrscheinlich hast du den Ort für dich allein.
Wochentagsmorgen sind am ruhigsten. An thailändischen Feiertagen wird Wat Thang Sai nachts beleuchtet und ist vom Strand aus leuchtend zu sehen — ein spektakulärer Anblick. An normalen Wochenenden wird es voll mit thailändischen Tagesausflüglern aus Bangkok.

