Glitzernde Tempel, der Chao-Phraya-Fluss, Streetfood rund um die Uhr — und ein direkter Zug zurück an den stillen Strand von Ban Krut.
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Jede Reise nach Ban Krut beginnt oder endet in Bangkok — es lohnt sich also, ein bis drei Tage für die Hauptstadt einzuplanen. Bangkok ist riesig, chaotisch und ungemein lohnend: vergoldete Königstempel neben Glastürmen, Kanalboote im Wettlauf mit Pendlerzügen und wohl die beste Streetfood-Stadt der Welt.
Die gute Nachricht: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander am Chao-Phraya-Fluss, nur einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt, an dem der Zug nach Ban Krut ankommt und abfährt. Das Wesentliche schafft man an ein bis zwei konzentrierten Tagen.
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Der Direktzug ist die entspannte Variante: rund 7 Stunden vom Bahnhof Ban Krut zum Krung Thep Aphiwat Central Terminal, Bangkoks glänzendem neuen Bahnknoten. Tagzüge bieten Küstenpanorama; mit dem Nachtzug ist man im Morgengrauen in der Hauptstadt — bereit für einen vollen Tag.
Busse ab der Kreuzung von Ban Krut am Highway 4 erreichen Bangkoks Südterminal (Sai Tai Mai) in etwa 5–6 Stunden. Mit dem Auto sind es unkomplizierte 4½–5 Stunden über die Phetkasem Road / AH2.
Vom Krung Thep Aphiwat aus verbindet die MRT-Metro direkt mit dem Rest der Stadt — am besten eine Guthabenkarte kaufen und die Taxischlange links liegen lassen.

Thailands heiligster Ort: das prachtvolle Zuhause des Smaragd-Buddhas hinter den Mauern des alten Königspalasts. Am besten gleich zur Öffnung (8:30 Uhr) kommen — vor der Hitze und den Menschenmassen.

Heimat des 46 Meter langen goldenen Liegenden Buddhas und Geburtsstätte der Thai-Massage — die tempeleigene Massageschule bietet die preiswerteste gute Behandlung der Stadt.

Der mit Porzellan verzierte Tempel der Morgenröte am Westufer ist Bangkoks schönste Silhouette. Mit der 5-Baht-Fähre übersetzen und den steilen zentralen Prang erklimmen.

Das Expressboot mit der orangen Flagge ist die beste Sightseeing-Tour der Stadt und kostet fast nichts. Vom Sathorn-Pier nach Norden in die Altstadt fahren, während die Tempel vorbeiziehen.

Bangkoks Chinatown verwandelt sich abends in eine einzige riesige Küche — den Warteschlangen zu den berühmten Woks folgen und sich die neonbeleuchtete Hauptstraße entlangessen.

Früh kommen lohnt sich an jedem heiligen Ort: Mönche auf Almosengang, Weihrauch und kühle Luft machen Bangkoks Tempel zu einer anderen Welt, bevor die Reisebusse eintreffen.
Bangkok isst rund um die Uhr. Bootsnudeln am Kanal, gegrilltes Hähnchen und Som Tam auf dem Gehsteig, Krabbenomeletts aus flammenden Woks in Chinatown und Garküchen mit Michelin-Stern — oft kostet die beste Mahlzeit der ganzen Thailandreise ein paar Euro auf einem Plastikhocker.
Gute Reviere: Yaowarat (Chinatown) nach Einbruch der Dunkelheit, der Or-Tor-Kor-Markt für perfektes Obst, die Altstadtgassen rund um die Riesenschaukel — und jeder Markt, über den man stolpert. Wo Einheimische anstehen, einfach mit anstellen.

Der Chatuchak-Wochenendmarkt ist der berühmteste — über 10.000 Stände mit allem von Antiquitäten bis Orchideen, am besten früh am Samstag- oder Sonntagmorgen. Mit dem BTS bis Mo Chit fahren und der Menge folgen.
Jenseits von Chatuchak: Der Blumenmarkt Pak Khlong Talat leuchtet die ganze Nacht am Fluss, Or Tor Kor ist Thailands feinster Frischemarkt, und die Nachtbasare von Chinatown verkaufen Gold, Kräuter und Snacks — so wie seit 200 Jahren.

Für einen kurzen Städtetrip vor oder nach Ban Krut am besten am Fluss oder an den BTS-/MRT-Linien wohnen — Bangkoks Entfernungen täuschen, und der Stau ist real.
Die Hotels am Chao Phraya — von Grande Dames wie dem Mandarin Oriental bis zu stilvollen Mittelklasse-Türmen — bringen Tempel, Fähren und Rooftop-Blicke direkt vor die Tür.
Gästehäuser und Boutique-Hotels im alten Königsviertel bedeuten: zu Fuß zum Großen Palast, pünktlich zur Öffnung. Die Khao San Road hält die Backpacker-Flamme am Leben.
Das moderne Bangkok entlang der Skytrain-Linien: Einkaufszentren, Rooftop-Bars, internationale Restaurants und schnelle MRT-Verbindung zum Bahnterminal.
Schritt-für-Schritt-Guides für alle Verbindungen an diesem Abschnitt der Golfküste.