Einer der ältesten Regenwälder der Welt — Kalksteintürme, ein Dschungelfluss, schwimmende Floßhäuser auf einem smaragdgrünen See und Gibbons als Wecker.
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Der Nationalpark Khao Sok schützt ein Stück Regenwald, das oft zu den ältesten der Erde gezählt wird — ein tropfender, tönender, orchideenbehangener Dschungel, aufgetürmt um Kalksteinberge im Landesinneren Südthailands. Das Dörfchen Khlong Sok liegt am Parkeingang: ein Streifen aus Lodges, Tourbüros und Cafés am Sok-Fluss, etwa 1½ bis 2 Stunden von Surat Thani entfernt.
Für alle, die die Golfküste bereisen, ist Khao Sok der große Abstecher ins Landesinnere: den Strand für ein paar Nächte eintauschen gegen Dschungeltrekking, Tubing auf dem Fluss und — das eigentliche Highlight — eine Nacht in einem schwimmenden Floßhaus auf dem Cheow-Lan-See, wo Kalksteintürme senkrecht aus smaragdgrünem Wasser ragen und Gibbons durch den Morgennebel rufen.
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Von Ban Krut aus geht es auf der Südlinie nach Surat Thani — rund vier Stunden mit dem Zug, auf derselben Strecke wie für Koh Samui oder Koh Phangan. Von Surat Thani Stadt, dem Bahnhof in Phun Phin oder dem Flughafen fahren Minivans in etwa 1½ bis 2 Stunden nach Khao Sok; jedes Reisebüro und jede Onlinebuchung schließt die Hotelanlieferung in Khlong Sok mit ein.
Wer stattdessen von der Andamanenseite kommt: Minivans erreichen Khao Sok von Khao Lak in etwa einer Stunde und von Phuket in zwei bis drei — der Park ist damit ein bequemes Scharnier zwischen den beiden Küsten.
Zum Cheow-Lan-See geht es mit dem Transfer etwa eine Stunde weiter östlich zum Pier am Ratchaprapha-Staudamm, wo Longtailboote zu den Floßhäusern ablegen. Übernachtungen auf dem See werden als Paket mit Boot, Mahlzeiten und Guide verkauft.

Das geflutete Tal hinter dem Ratchaprapha-Staudamm ist das Meisterwerk von Khao Sok: smaragdgrünes Wasser, senkrechte Kalksteintürme und versunkener Wald. Schon ein einzelner Tagesausflug mit dem Longtailboot ist unvergesslich.

Reihen einfacher schwimmender Bungalows, vertäut unter den Klippen — man schwimmt direkt von der Türschwelle los, paddelt in der Dämmerung Kajak und erwacht zu Nebel und Gibbongesang. Es gibt einfache Hütten ebenso wie komfortablere schwimmende Villen.

Guides führen Halbtages- und Tagestreks vom Dorf in den Park — Wasserfälle, Nashornvögel, vielleicht die Spuren wilder Elefanten — und nach Einbruch der Dunkelheit zeigen Nachtwanderungen einen völlig anderen Wald.

Mit Kanu oder Schwimmreifen den langsamen, teefarbenen Fluss unter überhängendem Dschungel hinabtreiben — Warane am Ufer, Eisvögel über dem Kopf und ein Bad, wo immer man Lust hat.

Bootssafaris auf dem See schlängeln sich zwischen Kalksteininselchen zu Aussichtspunkten, Höhlen und korallenartig geformten Felsnadeln, mit Languren, Nashornvögeln und Adlern am Ufer — am schönsten im frühen Morgenlicht.

Das Dorf selbst ist ein sympathischer Streifen aus Cafés, Smoothie-Buden und Tourbüros, in denen Trekker ihre Blutegel-Bilanzen vergleichen. Zwischen den Aktivitäten lösen eine Hängematte und eine frische Kokosnuss die meisten Probleme.
Die Küche von Khao Sok ist ehrliche südthailändische Kost für hungrige Wanderer: feurige grüne und Massaman-Currys, Tom Yum, Wokgerichte und Berge von Reis, serviert in offenen Restaurants zum Klang der Zikaden. Die Portionen sind großzügig, die Speisekarten erfreulich touristenfreundlich.
Auf dem See sind bei den Floßhaus-Aufenthalten thailändische Mahlzeiten im Familienstil inklusive — ganzer frittierter Fisch, Currys, Obst — gegessen auf dem Ponton, während das Licht von den Klippen weicht. Zurück im Dorf machen ein paar Cafés gutes Frühstück, echten Kaffee und Bananenpfannkuchen.

Khlong Sok ist ein Dschungeldorf, keine Marktstadt — statt eines richtigen Nachtbasars gibt es entlang der Hauptstraße eine Handvoll abendlicher Essensstände und Minimärkte. Was es gibt, ist günstig und unkompliziert: gegrilltes Hähnchen, Pad Thai, Roti und Fruchtshakes.
Das eigentliche Marktleben findet in Surat Thani statt, dessen Morgen- und Nachtmärkte eine Stunde wert sind, wenn der Anschluss es zulässt — ansonsten im Dorf Snacks, Wasser und Mückenschutz einkaufen, bevor es auf den See geht, wo es gar keine Läden gibt.

Khao Sok verteilt seine Betten zwischen Flussdorf und See — und die klassische Route verbindet beides. Lodges am Fluss machen die Treks bequem; eine Nacht auf dem Cheow-Lan-See ist die Erinnerung, die bleibt.
Bungalows und Baumhauszimmer säumen den Sok-Fluss am Parkeingang — einschlafen zum Rauschen des Flusses, aufwachen zu Nashornvögeln, mit Treks und Tubing direkt vor der Tür.
Auf dem Cheow-Lan-See werden einfache schwimmende Hütten und schickere schwimmende Villen als Paket gebucht — Bootstransfer, Mahlzeiten und geführte Ausflüge inklusive. Eine Nacht ist magisch, zwei sind besser.
Eine Handvoll gehobener Zeltcamps und Dschungelresorts bietet Pools, richtige Betten und Rundum-Betreuung im Safari-Stil — tief im ältesten Wald, in dem man je schlafen wird.
Schritt-für-Schritt-Guides für alle Verbindungen an diesem Abschnitt der Golfküste.