Bangkok ist mehrere Städte übereinander. Mit dem richtigen Viertel fügt sich die ganze Hauptstadt wie von selbst zusammen.
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Niemand wohnt in Bangkok — man wohnt in einem Viertel, und das Viertel entscheidet über die Reise. Die alte Königsstadt am Chao Phraya beherbergt den Großen Palast, Wat Pho und die Tempel; die moderne Stadt aus Sukhumvit und Silom läuft über den BTS Skytrain, mit Malls, Rooftop-Bars und Nachtleben; und dazwischen dient der Fluss selbst als malerischer Boulevard, auf dem Expressboote an goldenen Turmspitzen vorbeigleiten.
Ein praktischer Hinweis für alle, die weiter an die Golfküste wollen: Die Nacht- und Fernzüge nach Süden fahren inzwischen ab Krung Thep Aphiwat, dem riesigen neuen Hauptbahnhof nördlich des Zentrums. Wenn der Bangkok-Stopp nur die Startrampe für die Küste ist, spart eine Nacht nahe einer Station seiner Metrolinie einen stressigen Morgen.
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Am Chao Phraya zu wohnen ist Bangkok in seiner romantischsten Form: Tempelsilhouetten in der Dämmerung, vorbeiknatternde Longtail-Boote und die großen Sehenswürdigkeiten einen kurzen Sprung per Flussboot entfernt. Die Hotels reichen von noblen Klassikern am Wasser bis zu kleinen Pensionen in alten Handelsgassen.
Gleich landeinwärts bleibt Banglamphu — das Viertel um die berühmte Khao San Road — das Dorf der Budget-Reisenden, und es ist charmanter, als sein Backpacker-Ruf vermuten lässt. Grüne Gassen, alte Ladenhäuser und überall Streetfood, mit dem Großen Palast in bequemer Gehweite. Der Haken beider Viertel: kein Skytrain — man reist per Boot, Taxi und Geduld.

Wer lieber über den Verkehr hinweggleitet, statt darin zu stehen, wählt eine Basis am BTS. Sukhumvit ist das lange moderne Rückgrat — Malls, Foodcourts, Rooftop-Bars und Hotels in jeder Preisklasse, mit Nachtleben rund um die nummerierten Seitenstraßen. Silom und das benachbarte Sathorn bilden das Geschäftsviertel, das nach Feierabend gesellig wird — praktisch für Skytrain und Metro zugleich.
Ein früher Zug nach Süden? Die Blocks nahe einer Metrostation auf der Linie nach Krung Thep Aphiwat — oder ein Hotel am Terminal selbst — machen Nachtzug-Abfahrten völlig schmerzfrei. Ein Sightseeing-Viertel ist das nicht, aber als Startrampe für eine Nacht vor Hua Hin, Ban Krut und der Küste ist es der kluge Zug.

Für einen ersten Besuch rund um die großen Sehenswürdigkeiten ans Flussufer oder in die Altstadt. Für eine bequemere, kühlere, modernere Basis mit müheloser Fortbewegung ein Hotel wenige Gehminuten von einer BTS-Station an der Sukhumvit oder in Silom.
Ja — besonders die ruhigeren Gassen von Banglamphu drumherum. Es ist die günstigste Basis mit Charakter in der Stadt und das preiswerteste Viertel nahe dem Großen Palast. Nur ein Zimmer abseits der Hauptmeile nehmen, wenn einem Schlaf wichtig ist.
Nahe Krung Thep Aphiwat, Bangkoks Hauptterminal für die Züge nach Süden, oder irgendwo an der Metrolinie, die ihn erreicht. So wird aus der frühen Abfahrt ein Zehn-Minuten-Sprung statt eines Taxi-Glücksspiels quer durch die Stadt.
Zwei oder drei decken die Höhepunkte ab: ein Tag für Großen Palast, Wat Pho und den Fluss, ein Tag für Märkte und das moderne Bangkok, ein Abend für Streetfood und einen Rooftop-Blick. Viele Küstenreisende teilen gern auf — eine Nacht bei Ankunft, mehr auf dem Rückweg.
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