Samuis Ringstraße reiht Strände mit völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten aneinander. Zehn Minuten Fahrt ändern alles — also mit Bedacht wählen.
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Koh Samui ist groß genug für mehrere Urlaube gleichzeitig. Die Ostküste — Chaweng und Lamai — ist die klassische Postkartenseite: lange weiße Strände mit Restaurants, Bars und Shopping dahinter, belebt im besten wie im schlechtesten Sinn. Die Nordküste ist sanfter — das alte Fisherman Village von Bophut ist heute die charmanteste Abendadresse der Insel, und weiter entlang der Küste döst Maenam.
Schwenkt man in den Westen und Süden — Lipa Noi, Taling Ngam und die Buchten dahinter —, wird Samui still: flaches, ruhiges Wasser, Kokoshaine und die einzigen echten Sonnenuntergänge der Insel über dem Meer. In Kilometern ist nichts weit, aber die Stimmung wechselt alle paar Strände komplett — genau deshalb zählt die Wahl der Basis hier mehr als auf kleineren Inseln.
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Chaweng ist Samui in voller Lautstärke: der längste, schönste Sandstrich der Insel, mit allem von Hostels bis zu eleganten Strandresorts und einer Nachtleben-Meile, die spät endet. Wer Restaurants, Shopping und Strandtrubel direkt vor der Tür will, ist hier richtig.
Lamai, zwanzig Minuten südlich, gibt das etwas sanftere Geschwisterkind — immer noch ein richtiger Ferienort mit viel Programm, aber eine Spur günstiger und ruhiger, mit stattlichem Strand und gutem Sonntagsnachtmarkt. Beide passen zu Erstbesuchern, die lieber zu viel Auswahl haben als zu wenig.

Das Fisherman Village in Bophut ist das Boutique-Herz der Insel: alte Teakholz-Ladenhäuser, heute Restaurants und kleine Hotels, eine Walking Street am Freitag und ein ruhiger, familienfreundlicher Strand. Das benachbarte Maenam ist noch stiller — ein langer, schattiger Strand, entspannte Resorts und der Pier für Boote Richtung Koh Phangan, was es zur natürlichen Basis fürs Inselhüpfen macht.
West- und Südküste, von Lipa Noi bis hinunter nach Taling Ngam, sind für Reisende, die Samuis Komfort ohne seine Menschenmengen wollen: flaches, glasklares Wasser, Villenresorts zwischen den Palmen und Sonnenuntergangsblicke, die die Ostküste schlicht nie bekommt. Hier draußen braucht man einen eigenen fahrbaren Untersatz — und bereut es nicht.

Chaweng für das volle Ferienort-Erlebnis, das Fisherman Village in Bophut, wenn man etwas Trubel gegen Charme tauscht. Beide haben großartige Strände, viele Restaurants und einfache Verbindungen über die Insel.
Die Nordküste ist der Sweet Spot: Bophut und Maenam haben ruhiges, flaches Wasser, entspannte Strandrestaurants und nichts von Chawengs nächtlichem Lärm. Die Westküste um Lipa Noi ist mit Auto noch sanfter.
Nur der Westen — Lipa Noi, Taling Ngam und die Strände dazwischen. Die berühmten Strände der Ostküste blicken zum Sonnenaufgang; wem das Abendglühen am Strand wichtig ist, wohnt im Westen oder plant zumindest dort ein Abendessen.
Die meisten Autofähren und Schnellboote nutzen Piers an der Nord- und Westküste — Maenam, Bangrak bei Bophut sowie Nathon und Lipa Noi im Westen. Wer im Norden wohnt, hüpft besonders bequem nach Koh Phangan und Koh Tao.
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