Die kurze Antwort: Dezember bis April ist die trockene, unkomplizierte Saison. Die längere Antwort: Ein Regenwald ist nie wirklich trocken — und genau das ist sein Zauber.
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Khao Sok liegt im Landesinneren, auf der Westseite der Berge der Halbinsel, und folgt darum einem anderen Kalender als die Strände am Golf: Der Südwestmonsun durchnässt ihn von Juni bis Oktober, die trockensten, beständigsten Monate laufen von Dezember bis April. Dies ist einer der ältesten Regenwälder der Erde — ein kurzer Schauer ist selbst in der Trockenzeit keine Überraschung.
Der Park hat zwei Gesichter — die Dschungelpfade und den Fluss rund ums Dorf sowie die versunkene Kalksteinwelt des Cheow-Lan-Sees, wo schwimmende Floßhäuser unter gewaltigen Felswänden liegen. Beides ist ganzjährig geöffnet; die Saison entscheidet vor allem darüber, wie schlammig die Stiefel werden und wie dramatisch der Morgennebel ausfällt.
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Die bequemen Monate: festere Pfade, leichteres Kanufahren auf dem Fluss und der beständigste Himmel für eine Nacht im Floßhaus auf dem Cheow-Lan-See. Es ist auch die Saison der Rafflesie, der größten Blüte der Welt, die im Park etwa von Dezember bis Februar blüht — die Guides wissen, wo die Knospen stehen.
Auch die Tierbeobachtung ist am lohnendsten, wenn der Wald langsam abtrocknet: Gibbons singen im Morgengrauen, Nashornvögel queren die Kämme, und die Tiere kommen ans Wasser. Floßhäuser auf dem See für Januar und Februar im Voraus buchen, wenn die Nachfrage am größten ist.

Die Monsunmonate sind nass — Regen an den meisten Tagen, oft in langen Nachmittagsgüssen —, aber sie zeigen Khao Sok auch in seiner lebendigsten Form. Die Wasserfälle donnern, der Dschungel dampft, und der Morgennebel über dem Cheow-Lan-See ist dann am überirdischsten. Richtige Regenkleidung und einen Trockensack für alles mitnehmen.
Die Nachteile sind real: Pfade werden schlammig, die Blutegel kommen in Scharen (Blutegelsocken gibt es vor Ort und sie lohnen sich), und manche Höhlen und Routen schließen bei Hochwasser. Mit Guide gehen, Pläne flexibel halten — dann belohnt die grüne Saison mit einem fast leeren Park.

| Januar | Trocken, beständig — beste Zeit für den See |
| Februar | Trocken, Rafflesien-Blüten möglich |
| März | Heiß und meist trocken |
| April | Heißester Monat, Schauer nehmen zu |
| Mai | Schwül, der Regen beginnt |
| Juni | Grüne Saison — tägliche Schauer |
| Juli | Nass, üppig, tosende Wasserfälle |
| August | Nass, neblige Morgen am See |
| September | Sehr nass, schlammige Pfade |
| Oktober | Nass, der Monsun klingt langsam ab |
| November | Besserung, noch schauerartig |
| Dezember | Die Trockenzeit beginnt — ideal |
Dezember bis April bringt das beständigste Wetter für Floßhaus-Übernachtungen und Bootstouren. Die grüne Saison hat Regen, aber auch den dramatischsten Nebel und donnernde Wasserfälle — beides bleibt im Gedächtnis.
Etwa Dezember bis Februar. Jede Blüte hält nur wenige Tage — die örtlichen Guides fragen, was gerade blüht; sie verfolgen die Knospen durch die Saison.
Juni bis Oktober ist die nasseste Phase, mit Regen an den meisten Tagen, schlammigen Pfaden und aktiven Blutegeln. Touren laufen weiter — Regenkleidung, Trockensäcke und Blutegelsocken einpacken und flexibel bleiben.
Es verläuft ungefähr entgegengesetzt. Khao Sok, im Westen im Landesinneren, ist Juni–Oktober am nassesten, während die Golfstrände ihren schweren Regen Oktober–Dezember bekommen. Ein Khao-Sok-Besuch in der Trockenzeit passt bestens zu den Golfinseln.
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