Der stillste Monat des thailändischen Jahres — nass in Bangkok, nass auf der Andamanenseite, aber überraschend brauchbar an der Golfküste. Und die Preise sind überall so freundlich wie nie.
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Im September atmet Thailand aus. Die Reisegruppen sind fort, die Hotelpreise fallen auf ihr Jahrestief, und das ganze Land färbt sich in ein tiefes Monsungrün. Es ist, ehrlich gesagt, auch der nasseste Monat für weite Teile des Landes: Bangkok verzeichnet im September mehr Regen als in jedem anderen Monat, und die Andamanenküste wird weiterhin vom Südwest-Monsun durchnässt.
Die Ausnahme — und der Grund, warum diese Seite immer wieder dieselbe Trommel schlägt — ist die Golfküste. Ban Krut, Hua Hin, Chumphon und die Inseln Samui, Tao und Phangan liegen im Windschatten dieses Monsuns. Man sieht mehr Schauer als im Juli, meist kurz und oft nachts, aber die meisten Tage liefern trotzdem stundenlang Strandwetter. Wer im September reisen kann, bekommt Thailand so leer und günstig wie nie — mit einer Küste, die sich hält.
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Bangkok und die zentrale Ebene sind am nassesten — dramatische Nachmittagsgüsse, überflutete Gassen und die eine oder andere blockierte Rushhour. Auch der Norden (Chiang Mai, Pai) ist nass, doch die Berge leuchten grün und die Wasserfälle laufen mit voller Kraft. Vorsicht ist auf der Andamanenseite geboten: Phuket, Krabi und Koh Lanta sehen anhaltenden Regen, raue See und rote Flaggen an den Stränden, und viele kleine Inselbetriebe bleiben geschlossen.
Die Golfküste erzählt eine andere Geschichte. Ban Krut, Prachuap und Hua Hin bekommen mehr Schauer als im Hochsommer, aber sie kommen meist spät am Tag und klaren über Nacht auf. Samui, Tao und Phangan sind noch in ihrem trockeneren Fenster — der eigentliche Regen am Golf kommt erst im Oktober und November. Die Boote fahren normal, und das Tauchen vor Koh Tao ist weiterhin völlig ordentlich.

Man nimmt ihn als Preismonat. Strandzimmer in Ban Krut und Hua Hin gibt es zu Nebensaisonpreisen, und den Sand hat man oft von Sonnenaufgang bis Abenddämmerung für sich. Die Tage um den Vormittag herum bauen — früh schwimmen, radeln und erkunden, dann den Nachmittagsschauer bei einem langen Mittagessen oder einer Massage vorbeiziehen lassen. Die Nachtmärkte laufen bei jedem Wetter; der in Ban Krut ist ohne Touristen so lokal wie nie.
Es ist auch ein feiner Monat für das überdachte Thailand: Tempelbesuche, thailändische Kochkurse, Café-Hopping in Bangkok zwischen den Gewittern und Dschungeltouren im Landesinneren hinter dem Golf — Khao Sok und der Cheow-Lan-See sind im Regen düster und spektakulär. Nur Andamanen-Strandpläne gehören vorerst nicht ins Programm; deren Moment kommt später im Jahr.

Er ist der nasseste Monat für Bangkok und die Andamanenküste, aber kein Totalausfall. Die Golfküste — Ban Krut, Hua Hin, Samui, Tao, Phangan — bekommt weiterhin viele trockene Stunden, und Preise wie Besucherzahlen sind auf ihrem Jahrestief.
Selten. Selbst in den nassesten Regionen kommt der Regen meist als heftiger Guss von ein bis zwei Stunden, oft am Nachmittag oder in der Nacht. Ganztägiger Regen kommt vor, ist aber die Ausnahme, nicht die Regel.
Die Golfinseln: Koh Samui, Koh Tao und Koh Phangan sind noch in ihrem trockeneren Fenster, mit normalem Bootsverkehr und ordentlichem Tauchen. Auf Phuket, Krabi oder die Andamanen-Inseln sollte man nicht setzen — diese Küste steckt noch im Monsun.
Ja — er ist in der Regel der günstigste Monat des Jahres. Hotels geben kräftige Rabatte, Flüge sind so günstig wie nie, und selbst Strandresorts an der Golfküste bieten Nebensaisonpreise.
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