Thailands äußerster Nordwesten an der Andamanenküste, eine Stunde von der Grenze zu Myanmar. Zwei Buchten, Betonpfade statt Straßen und Nashornvögel in den Bäumen.
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Koh Phayam liegt vor Ranong im äußersten Nordwesten Thailands, nah genug an Myanmar, um es an klaren Tagen zu sehen. Autos gibt es überhaupt keine — die Insel wird von schmalen Betonpfaden durchzogen, gerade breit genug für ein Motorrad, und Motorradtaxis sind das Transportmittel.

Diese eine Tatsache hält die Insel so, wie man sie sucht. Zwischen den beiden Hauptbuchten liegen Cashewplantagen und Kautschuk, und Nashornvögel sind so häufig, dass man sie hört, bevor man sie sieht. Es gibt keinen Ort, keine Bankenzeile und sehr wenig, das lange geöffnet hat.
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Ao Yai an der Westküste ist der Hauptstrand und der Grund, warum die meisten kommen: ein langer Sandstreifen direkt in den Sonnenuntergang hinein, mit Bungalows und ein paar verstreuten Bars. In den Übergangsmonaten baut sich genug Dünung auf, dass Anfänger surfen können.
Hier spielt sich das kleine gesellschaftliche Leben der Insel ab — eine Handvoll Strandbars, meist zurückhaltend, meist früh geschlossen. Ao Yai hat die größte Auswahl an Unterkünften und Essen und ist die vernünftige erste Wahl, sofern Sie nicht ausdrücklich Ruhe suchen.

Ao Khao Kwang, meist Buffalo Bay genannt, ist die nordwestliche Bucht: flacher, geschützter, mit Felsvorsprüngen und ruhigerem Wasser. Mit kleinen Kindern oder wenn Sie schwimmen statt Wellen anschauen wollen, ist sie die bessere Wahl — bei Ebbe zieht sich das Wasser allerdings weit zurück.
Die Ostseite der Insel ist noch ruhiger, mit einem arbeitenden Pier, Mangroven und ein paar kleinen Buchten statt einer Resortmeile. Wo Sie auch wohnen: Die Insel ist klein genug, um sie in zwanzig Minuten mit dem Motorrad zu queren.

Ao Yai für den langen Sand, die Sonnenuntergänge und die größte Auswahl. Buffalo Bay, wenn Sie ruhigeres, flacheres Wasser und noch weniger Betrieb wollen.
Buffalo Bay schon, mit geschütztem flachem Wasser und ganz ohne Verkehr. Planen Sie nur nach den Gezeiten, die weit hinauslaufen.
Keine. Die Insel wird von Betonpfaden durchzogen, die nur für Motorräder breit genug sind; Motorradtaxis übernehmen den Transport.
Per Boot von Ranong. Das langsame Boot braucht rund zwei Stunden, das Speedboot deutlich weniger. Ranong hat einen Flughafen mit Flügen aus Bangkok.
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